,

Rückblick: BARE Salon „Haymatschland – Staatsbürgerschaft und Wahlrecht im Schatten von institutionellem Rassismus, Antiziganismus und Rechtsruck“

Rückblick: BARE Salon „Haymatschland – Staatsbürgerschaft und Wahlrecht im Schatten von institutionellem Rassismus, Antiziganismus und Rechtsruck“ Am 12. September 2025 haben wir gemeinsam mit dem BARE Bündnis und dem Bündnis passt uns Allen im Grünen Salon der Volksbühne zu einer intensiven Podiumsdiskussion eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Wem gehört dieser Staat – und wer…

Rückblick: BARE Salon „Haymatschland – Staatsbürgerschaft und Wahlrecht im Schatten von institutionellem Rassismus, Antiziganismus und Rechtsruck“


Am 12. September 2025 haben wir gemeinsam mit dem BARE Bündnis und dem Bündnis passt uns Allen im Grünen Salon der Volksbühne zu einer intensiven Podiumsdiskussion eingeladen.

Im Mittelpunkt stand die Frage: „Wem gehört dieser Staat – und wer wird systematisch ausgeschlossen?“ Diskutiert wurde vor allem die jüngste Reform und erneute Verschärfungen des Staatsbürgerschaftsgesetzes sowie deren Auswirkungen auf Einbürgerung, Wahlrecht und politische Teilhabe. Besonders kritisch beleuchtet wurden die Verknüpfung von Staatsbürgerschaft mit ökonomischer Verwertbarkeit, die Situation von Staatenlosen und die Realität für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt strukturell diskriminiert werden.

Auf dem Podium teilten Expertinnen aus Politik, Zivilgesellschaft und Beratung ihre Perspektiven:

  • Max Landero (Staatssekretär für Integration, Antidiskriminierung und Vielfalt, SPD)
  • Alina Voinea (Antiziganismus-Beauftragte des Landes Berlin)
  • Tuba Bozkurt (Die Grünen)
  • Mallika Basu (Migrationsrat – Projekt Einbürgerungslots:innen)
  • Dzoni Sichelschmidt (Romed e.V.)
  • Jennifer Kamau (International Women Space)

Moderiert wurde das Gespräch von Christoph Leucht (Hildegard-Lagrenne-Stiftung)

Die Diskussion machte deutlich: Institutioneller Rassismus und Antiziganismus sind zentrale Hürden für gleiche Rechte und Teilhabe. Gleichzeitig zeigte sich, wie wichtig solidarische Netzwerke, politische Arbeit und kritische Öffentlichkeit sind, um Veränderungen anzustoßen.

Kontakt für Rückfragen & Interviews:

Ed Greve
0176 99 11 49 43