Erfolgreich die eigene Perspektive einbringen
Unsere Akademie ist ein Ort der Stärkung, Qualifizierung und Vernetzung. Wir bieten praxisnahe Medientrainings sowie inhaltliche Workshops zu Migration/Asyl, Antidiskriminierung und politischer Bildung an. Unser Ziel ist es, Menschen mit Rassismus- und Migrationserfahrungen sowie Akteur*innen aus Migrant*innenselbstorganisationen dabei zu unterstützen, ihre Perspektiven selbstbewusst zu vertreten, öffentliche Debatten mitzugestalten und gesellschaftliche Prozesse aktiv zu prägen.
Im Zentrum unserer Arbeit steht Empowerment: Wir vermitteln Kompetenzen im professionellen Umgang mit Medien und Medienschaffenden, stärken kommunikative Fähigkeiten und schaffen Räume für kritische Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen, Diskriminierungsstrukturen und gesellschaftlicher Teilhabe. Gleichzeitig fördern wir strategisches Wissen, um Initiativen/Organisationen oder einzelne Aktivist*innen nachhaltig zu professionalisieren und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
Wir verstehen unsere Akademie als Lernort, Diskursraum und solidarische Infrastruktur, getragen von der Überzeugung, dass vielfältige Perspektiven unsere Demokratie stärken.
Unser Angebot
Die Workshops zwischen März und November 2026 sind kostenlos.
Unsere Angebote richten sich vorrangig an BIPoC und Menschen mit Migrationserfahrungen. Ausgewählte Formate stehen auch weißen Engagierten aus der Zivilgesellschaft offen, die solidarisch und machtkritisch arbeiten möchten.
Die Workshops finden in der Regel jeweils von 10 – 16 Uhr statt. Es können ggf. Abweichungen stattfinden, über die wir Euch vorher per E-Mail informieren werden.
Die Teilnehmenden sollten Interesse haben, in einen Expert*innen-Pool aufgenommen zu werden, um bei Bedarf an Redaktionen/Medienschaffende vermittelt zu werden.
Aktuell bieten wir folgende Medientrainings an:
Moderationstraining – für Fortgeschrittene (Dienstag, 05.05.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr)
Referentin: Tanja Rakočević
nur für BIPoC und/oder Migrant*innen
Ob Podiumsdiskussion, Panel, Talk oder kleineres Community-Treffen – jede Veranstaltung lebt von guter Moderation. In diesem Aufbau-Workshop gehen wir in die Tiefe und schauen uns an, wie wir Gespräche lebendig und interessant gestalten, die richtigen Fragen stellen, mit schwierigen Situationen umgehen und dabei nicht den Überblick verlieren.
Der Workshop richtet sich an alle, die den ersten Moderationsworkshop letztes Jahr schon mitgemacht haben sowie an alle, die schon erste Erfahrungen mit Moderation mitbringen. Wir wollen weiter ausprobieren, ragen, üben und Skills vertiefen.
Souverän in den Medien – klar in der Botschaft (Dienstag, 02.06.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr)
Referent*in: Sarah-Lee Heinrich
nur für BIPoC und/oder Migrant*innen
Ob in Interviews oder in Statements für die Presse – wer öffentlich spricht, sollte sich nicht nur gut ausdrücken, sondern auch strategisch vorgehen. In diesem Workshop lernst du, wie du deine Position klar vermittelst, auf kritische Nachfragen reagierst und dich in medialen Formaten sicher bewegst.
Sarah Lee Heinrich ist Sozial-Aktivistin, politische Bildnerin und Autorin. Bis 2023 war sie Sprecherin der Grünen Jugend, die sie 2024 verlassen hat. Gastbeiträge hat sie verfasst für „Selbst Schuld!“ Von Ann-Kristin Tlustly und Wolfgang M. Schmitt und in „Genug“ von Ines Schwerdtner und Lukas Scholle. Sie studiert Politikwissenschaften in Berlin.
KI und Social Media (Donnerstag, 11.06.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr)
Referent*innen: Eda Öztürk & Sara Deniz Öztürk (MIKRASS)
nur für BIPoC und/oder Migrant*innen
LESS HUSTLE, MORE STRATEGY MIT KI
Workshop-Beschreibung
Schon mal ein Bild mit KI generiert oder per Knopfdruck ein Video auf Japanisch, Arabisch oder Türkisch erstellen lassen? Wir schnacken nicht lange – wir machen. Wir liefern praxisnahe Hacks, erprobte Templates und klare Workflows, die dich vom Dauerstress entlasten und dir den Raum für strategisches, kreatives Arbeiten zurückgeben. Das Ziel? Mehr Reichweite bei weniger Aufwand – und das mit einer klaren, eigenen Haltung.
Was du lernst
- Content-Produktion: Wirf einen Blick auf Tools wie krea.ai für Bildgenerierung, ChatGPT, DeepSeek und Gemini für die Skripterstellung oder Ideenfindung und HeyGen für die Erstellung mehrsprachiger Videos. Du erfährst, wie du sie kombinierst, um in kürzerer Zeit mehr hochwertigen Content zu produzieren – auf Deutsch, Japanisch, Arabisch oder Türkisch.
- Formate entwickeln, die bleiben: Du entwickelst eigene Formate – die deine Message lebendig machen. Wir zeigen dir, wie du Trends für dich nutzt, ohne deine Authentizität zu verlieren.
- Sensibilisierung & Reflexion: KI ist nicht neutral – wir genauso wenig. Wir sprechen über Machtverhältnisse in der KI-Welt, über Biases in Daten und Algorithmen – und darüber, wie verantwortungsvoller, emanzipatorischer KI-Einsatz gelingt.
Als Trainerinnen mit eigenen Rassismuserfahrungen schaffen wir einen braver Space – mit Platz für Wut, Humor, Ambivalenz und Verletzlichkeit. Deine Beispiele, Screenshots und Fragen sind willkommen. Der Workshop lebt von eurer Beteiligung und passt sich euren Bedürfnissen an.
MIKRASS – ist das neue Journo-Kollektiv mit Street Credibility aus Berlin 🧿!
Sara Öztürk ist Journalistin, Social-Media-Expertin und Referentin für selbstbestimmten Journalismus. In ihrer Arbeit verschiebt sie Narrative und macht migrantische Wissensarchitekturen sichtbar. Sie bringt langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit MSOs sowie praxisnahes Know-how in Plattformstrategie und machtkritischem Storytelling in ihre Workshops ein – für fundierte Geschichten direkt aus den Communities. Mit Liebe only.
Eda Öztürk ist Journalistin, Publizistin und Game Changer. Als Arbeiterinnenkind erkämpfte sie sich ihren Platz in Redaktionen wie ORF, ZEIT, ARD und funk – heute baut sie ihre eigene Redaktion auf. Als Co-Founder des Kollektivs MIKRASS zeigt sie: Neue Zeiten brauchen neue Narrative. In ihrer Arbeit verbindet sie postmigrantische Praxis mit jahrelanger Social-Media-Expertise. Als Trainerin schult sie Aktivist*innen und Medienschaffende in rassismuskritischer Sprache und im strategischen Einsatz von KI – stets machtkritisch und klassenbewusst.
How to Podcast (Dienstag, 30.06.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr)
Referent*in: Cuso Ehrich
nur für BIPoC und/oder Migrant*innen
tba.
An introduction to somatic practices for activists / Eine Einführung in somatische Praktiken für Aktivist*innen. (Donnerstag, 02.07.2026, 13:00 bis 16:00 Uhr)
Referent*in: Pablo von Sternenfels
only for BIPoC and/or migrants
An introduction to somatic practices for activists
What does it feel like—the breathlessness, the tension, the search for grounding? In this workshop, we use dance and somatic practice not as performance, but as craft for your work as experts and activists. We focus on caring for, repairing, and empowering your body language as a fundamental part of your communication.
We explore how bodily awareness, breath rhythm, and movement quality directly connect to vocal presence, stress regulation, and steady, responsive presence. Through concepts such as improvisation, responsive dialogue, tension and release, we translate these into concrete, embodied tools: How do I find ground under stress? How do I use breath as a pause strategy in demanding situations? How do I develop a physical presence that supports my words?
The workshop combines fundamental mobility exercises with practical experiments in presence, spatial awareness, and non-verbal communication. You will develop skills that serve you in your professional contexts as well as in your daily life.
No dance experience required. Bring comfortable clothes.
This workshop will be mainly held in English and German. Spanish translation is also possible.
Pablo von Sternenfels is a Berlin based performing artist born in Mexico City. He grew up between Mexico, USA, Cuba and Germany and first encountered theatre through his father’s immigrant collective Teatro Cuerda Floja in Chicago. After training dance in México and Cuba, he became a soloist with the Stuttgart Ballet. Since 2017, he works internationally in interdisciplinary and socially engaged performance.
DEUTSCH:
Eine Einführung in somatische Praktiken für Aktivist*innen.
nur für BIPoC und/oder Migrant*innen
Wie fühlt es sich an – die Atemlosigkeit, die Anspannung, die Suche nach Halt? In diesem Workshop nutzen wir Tanz und somatische Praxis nicht als Performance, sondern als Handwerk für eure Arbeit als Expertinnen und Aktivistinnen. Wir konzentrieren uns darauf, eure Körpersprache zu pflegen, zu reparieren und zu stärken, als fundamentalen Teil eurer Kommunikation.
Wir erforschen, wie Körperwahrnehmung, Atemrhythmus und Bewegungsqualität direkt mit Stimmpräsenz, Stressregulation und einer stabilen, reaktionsfähigen Präsenz verbunden sind. Durch Konzepte wie Improvisation, responsiven Dialog, Spannung und Entspannung übersetzen wir diese in konkrete, verkörperte Werkzeuge: Wie finde ich Halt unter Stress? Wie nutze ich den Atem als Pausenstrategie in anspruchsvollen Situationen? Wie entwickle ich eine körperliche Präsenz, die meine Worte trägt?
Der Workshop verbindet grundlegende Mobilitätsübungen mit praktischen Experimenten zu Präsenz, Raumwahrnehmung und nonverbaler Kommunikation.
Ihr entwickelt Fähigkeiten, die euch in euren beruflichen Kontexten sowie im Alltag dienen.
Keine Tanzerfahrung erforderlich. Bitte bequeme Kleidung mitbringen.
Dieser Workshop findet hauptsächlich auf Englisch und Deutsch statt. Eine Übersetzung ins Spanische ist ebenfalls möglich.
Neue Narrative gegen rechte Frames (Dienstag, 01.09.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr)
Referent*innen: Eda Öztürk & Sara Deniz Öztürk (MIKRASS)
nur für BIPoC und/oder Migrant*innen
MIT NEUEN NARRATIVEN UND GOLDKETTE GEGEN RECHTE FRAMES
Workshop-Beschreibung
Raus aus der Defensive, rein in selbstbestimmte Erzählungen von Resilienz, Widerstand und Kreativität. Während rechte Kräfte stärker werden und an unserem Fundament rütteln, sind Migras in der Öffentlichkeit sichtbarer denn je. Es reicht nicht mehr, nur dagegen zu sein – wir erzählen, für was wir stehen: Für unsere Perspektiven, unsere Communities, unsere Narrative. In diesem Workshop holen wir uns zurück, was zu oft ausgeblendet oder verzerrt wurde – und erzählen auf Social Media aus unseren Stories selbst!
Was du lernst:
- Narrativ Healing: Wir reflektieren, welche Geschichten über uns gemacht wurden – und schreiben unsere eigenen. Weg von Abwehr – hin zu Haltung und Selbstbestimmung.
- Social Media mit Haltung
Wir entwickeln Social‑Media‑Content, die politisch klar, sichtbar und echt sind. Wir finden Wege, Haltung zu zeigen, ohne sie zu verwässern – und navigieren dabei zwischen Algorithmus, Reichweite und Förderlogiken. - Facts & Flow
Du bekommst Werkzeuge aus journalistischem Storytelling und postmigrantischer Erzählpraxis. Wir arbeiten mit Studien, Zahlen und Erkenntnissen aus Migrations‑ und Rassismusforschung – und übersetzen sie in Inhalte, die bewegen statt belehren.
Als Trainerinnen mit eigenen Rassismuserfahrungen schaffen wir einen braver Space – mit Platz für Wut, Humor, Ambivalenz und Verletzlichkeit. Deine Beispiele, Screenshots und Fragen sind willkommen. Der Workshop lebt von eurer Beteiligung und passt sich euren Bedürfnissen an.
MIKRASS – ist das neue Journo-Kollektiv mit Street Credibility aus Berlin 🧿
Sara Öztürk ist Journalistin, Social-Media-Expertin und Referentin für selbstbestimmten Journalismus. In ihrer Arbeit verschiebt sie Narrative und macht migrantische Wissensarchitekturen sichtbar. Sie bringt langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit MSOs sowie praxisnahes Know-how in Plattformstrategie und machtkritischem Storytelling in ihre Workshops ein – für fundierte Geschichten direkt aus den Communities. Mit Liebe only.
Eda Öztürk ist Journalistin, Publizistin und Game Changer. Als Arbeiterinnenkind erkämpfte sie sich ihren Platz in Redaktionen wie ORF, ZEIT, ARD und funk – heute baut sie ihre eigene Redaktion auf. Als Co-Founder des Kollektivs MIKRASS zeigt sie: Neue Zeiten brauchen neue Narrative. In ihrer Arbeit verbindet sie postmigrantische Praxis mit jahrelanger Social-Media-Expertise. Als Trainerin schult sie Aktivist*innen und Medienschaffende in rassismuskritischer Sprache und im strategischen Einsatz von KI – stets machtkritisch und klassenbewusst.
Inhaltliche Fortbildungen:
Aufenthaltsrechtliche Regulierungsmöglichkeiten für Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus: Legalisierung durch Härtefallantrag (Dienstag, 28.04.2026, 11:00 bis 15:00 Uhr)
Referentin: Magdalena Benavente
offen für alle Interessierten
Diese Fortbildung bietet einen systematischen Überblick über die rechtlichen Möglichkeiten eines Härtefallantrags als Instrument der aufenthaltsrechtlichen Regulierung. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern der Härtefallantrag eine der wenigen bestehenden rechtlichen Optionen darstellt, um aus einem aufenthaltsrechtlich ilegalisierte Status heraus eine Aufenthaltserlaubnis zu erlangen.
Selbstbestimmungsrecht und Geschlechtsänderung im Migrationskontext. Rechtliche Möglichkeiten, Grenzen und Wechselwirkungen mit dem Aufenthaltsrecht (Donnerstag, 28.05.2026, 13:00 bis 17:00 Uhr)
Referentin: Magdalena Benavente
offen für alle Interessierten
Die Fortbildung befasst sich mit dem Selbstbestimmungsrecht in Bezug auf die geschlechtliche Identität und analysiert dessen rechtliche Ausgestaltung für Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Im Mittelpunkt steht das Selbstbestimmungsgesetz als neue rechtliche Grundlage für die Änderung des Geschlechtseintrags und des Vornamens sowie die Frage, inwiefern migrantische Personen von diesem Gesetz erfasst sind oder strukturell ausgeschlossen werden.
„Warum kommt niemand?“ Diskriminierungskritisch Netzwerke aufbauen. (Montag, 01.06.2026, 13:00 bis 17:00 Uhr)
Referent: Ed Greve
offen für alle Interessierten
Alle sind sich einig: Wir brauchen Bündnisse mehr denn je. Und gleichzeitig scheint auch die „Runden-Müdigkeit“ auf einem Höhepunkt. Noch ein Treffen, noch ein Austauschformat, noch ein Workshop – aber die Kapazitäten werden weniger und es kommen immer die selben Leute. Und dann ist da noch die Ressourcen-Frage: Wer macht die Arbeit im Hauptamt, wer im Ehrenamt und was hat eigentlich Diskriminierung damit zu tun? Dieser Workshop ist für all jene, die sich darüber austauschen ;) und gemeinsam Lösungen dafür finden wollen, wie wir mit unterschiedlichen Voraussetzungen solidarisch umgehen und längerfristig vernetzt bleiben.
Fit für den digitalen Einbürgerungsantrag (Mittwoch, 17.06.2026, 14:00 bis 17:00 Uhr)
Referentin: Mallika Basu
offen für alle Interessierten
Der digitale Einbürgerungsantrag ist für viele eine Hürde im Einbürgerungsprozess. Oft ist die Erfahrung von Unsicherheit, Angst und Frustation mit Bürokratie geprägt. Wir wollen Menschen, die zu dem Thema Einbürgerung/Staatsangehörigkeit arbeiten eine Einführung in den digitalen Antrag geben. Wie sieht er aus? Welche Unterlagen sind notwendig?
„Hilfe, ich bin ein Lobbyist!“ Zurechtfinden zwischen Abgeordneten, Verwaltungen und Beauftragten. (Mittwoch, 16.09.2026, 13:00 bis 17:00 Uhr)
Referent: Ed Greve
offen für alle Interessierten
Dieser Workshop ist für alle, die im Rahmen ihrer Interessenvertretung mit politischen Entscheidungsträger*innen zu tun haben und sich etwas besser zurechtfinden wollen: Wer ist für was zuständig? Wo finde ich wen und wie erreiche ich sie? Wo erfahre ich mehr über Befugnisse und wie kann ich das Wissen für unsere Anliegen nutzen? Dafür lesen wir uns durch Organigramme, verschaffen uns einen Überblick über Rechtsgrundlagen und tauschen uns aus, welche Strategien es gibt, Kontakte zu den jeweiligen Stellen zu knüpfen, die wir erreichen wollen.
Kinder und unbegleitete Minderjährige: Internationale und europäische Rechtsgrundlagen einer menschenrechtsbasierten Migrationspolitik (Donnerstag, 24.09.2026, 13:00 bis 17:00 Uhr)
Referentin: Magdalena Benavente
offen für alle Interessierten
Die Fortbildung befasst sich mit dem Selbstbestimmungsrecht in Bezug auf die geschlechtliche Identität und analysiert dessen rechtliche Ausgestaltung für Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Im Mittelpunkt steht das Selbstbestimmungsgesetz als neue rechtliche Grundlage für die Änderung des Geschlechtseintrags und des Vornamens sowie die Frage, inwiefern migrantische Personen von diesem Gesetz erfasst sind oder strukturell ausgeschlossen werden.
Möglichkeiten der gesellschaftlichen und politischen Partizipation (Mittwoch, 14.10.2026, 14:00 bis 17:00 Uhr)
Referentin: Mallika Basu
offen für alle Interessierten
Wie sieht politische und gesellschaftliche Partizipation aus? Welche Möglichkeiten gibt es und welche sind vor allem zugänglich für in Deutschland lebende Menschen ohne die deutsche Staatsangehörigkeit?
Dieser Workshop bietet einen kleinen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten der gesellschaftlichen und politischen Partizipation ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Er vermittelt praktische Ansätze und rechtliche Grundlagen, die es ermöglichen, aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben und politische Prozesse mitzugestalten. Er bietet jedoch auch einen Raum für Austausch und Vernetzung.
„Interessiert doch eh keinen?“ Storytelling für komplexe Sachverhalte (Dienstag, 03.11.2026, 13:00 bis 17:00 Uhr)
Referent: Ed Greve
offen für alle Interessierten
tba.
Vergangene Fortbildungen im Jahr 2026:
- Talkshows, Podien, Streitgespräche. Die Kunst, sich öffentlich zu streiten
Barrieren
Unsere Workshops finden in deutscher Lautsprache statt. Eine Verdolmetschung findet nicht statt.
Alle Workshops finden in den Räumen des Migrationsrats Berlin statt. Die Räume des Migrationsrats sind im zweiten Stock und mit dem Aufzug barrierefrei zugänglich. Eine barrierefreie Toilette gibt es in den Räumen des Familiengartens im Erdgeschoss des gleichen Gebäudes. Ein rollstuhlgerechter Parkplatz ist nicht vorhanden.
Anmeldung
Die Anmeldung ist über diesen Link möglich. Interessierte können sich für einen Workshop, für mehrere oder alle Workshops anmelden.
Bei Rückfragen gerne an Thao Nguyen (Koordination für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit) wenden: Thao.Nguyen[at]Migrationsrat.de
Hinweis Datenschutz: Wenn Sie sich für eine Veranstaltung (Workshop, Konferenz etc.) des Migrationsrats Berlin e.V. anmelden, ist es notwendig, dass Ihre personenbezogenen Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. Dies geschieht ausschließlich zum Zweck der Organisation und Durchführung der jeweiligen Veranstaltung. Der Migrationsrat Berlin e.V. behandelt Ihre Daten vertraulich; eine Weitergabe an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht. Soweit zuwendungsrechtliche Verpflichtungen vorliegen, werden Ihre Daten nur an die*den Zuwendungsgeber*in weitergegeben. Für die Dauer gesetzlich vorgeschriebener Aufbewahrungsfristen (in der Regel zehn Jahre) ist der Migrationsrat Berlin e.V. verpflichtet, Teilnahmelisten datenschutzkonform aufzubewahren. Danach werden die Teilnahmelisten vernichtet. Ohne eine solche Erhebung, Speicherung und Verarbeitung bzw. eingeschränkte Weitergabe ist die Durchführung eines Projekts oft nicht möglich. Für die beschriebene Datenverarbeitung gibt es eine Rechtsgrundlage gemäß Artikel 6 der Datenschutz-Grundverordnung. Ihre Ansprechperson bei Fragen zum Datenschutz ist Koray Yılmaz-Günay (Geschäftsführung): info@Migrationsrat.de.
Die Workshops werden gefördert durch:

