Aktuelles

Ankündigung zum bundesweiten Vernetzungstreffen

„Queer Refugees more than just welcome…!?“ im September 2016

Berlin, 17.05.2016

Liebe Mitglieder, Freund_innen, Kolleg_innen und Interessierte,

aufgrund der aktuellen und hinzukommenden Herausforderungen in der Beratungs-Empowerment und Begleitungsarbeit im Einsatz für LSBT*I*Q Geflüchtete laden wir, der Migrationsrat Berlin Brandenburg und der GLADT e.V., mit der freundlichen Unterstützung der Stiftung EVZ - Erinnerung, Verantwortung, Zukunft zu einem bundesweiten Vernetzungstreffen „Queer Refugees more than just welcome…!?“ im September 2016, ein. Zum Vernetzungstreffen bezwecken wir bundesweit, thematisch, institutionell und geographisch eine Vielfalt von Organisationen, Akteur_innen, Selbstorganisierten Gruppen und Vereinen einzuladen, die sich für LSBT*I*Q Geflüchtete einsetzen oder solche die es vorhaben. Im Vorfeld des Treffens erstellen wir ein digital veröffentlichtes Mapping mit einem möglichst repräsentativen Überblick zu themenrelevanten Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet, sodass es LSBT*I*Q Geflüchteten selbst und Akteur_innen im Einsatz für LSBT*I*Q in Zukunft leichter fallen soll, sich durch einen vielfältigen Überblick an Beratungs- und Begleitungsangeboten zu Recht zu finden. Die Ergebnisse des Mappings sollen während des Treffens präsentiert und besprochen werden. Im Zuge des Mappings und der Teilnahme am Vernetzungstreffen bezwecken wir Akteur_innen im Einsatz für LSBT*I*Q dabei zu unterstützen, über Rassismen, Homo- Inter- und Transfeindlichkeit und andere Diskriminierungsformen zu reflektieren, eine Zukunftswerkstatt des bundesweiten und langwierigen Austauschs zu starten und gemeinsam über sensible Beratungs- und Begleitungsarbeit von LSBT*I*Q zu sprechen. Neben den Stimmen von Akteur_innen im Einsatz und solchen die es noch werden wollen, wollen wir insbesondere die Stimmen von LSBT*I*Q Geflüchteten in den Fokus stellen.

Über Zeit (voraussichtlich im September), Ort und Programm des Vernetzungstreffens werden wir in den kommenden Tagen genauer informieren und laden hiermit ein, sich bei vorhandenem Interesse mit uns in Kontakt zu setzen - sei es für die Aufnahme in das bundesweite Mapping oder der Teilnahme am Vernetzungstreffen im September.

Kontaktpersonen dazu sind:
Tuğba Tanyılmaz, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Salma Arzouni, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Das Berliner „Neutralitätsgesetz“ muss abgeschafft werden:

Pressemitteilung des MRBB, 14.04.2016

Schluss mit der staatlich legitimierten Diskriminierung von Frauen mit Kopftuch! Das Berliner „Neutralitätsgesetz“ muss abgeschafft werden:

Heute wurde am Arbeitsgericht die Klage einer Lehrerin in der 1. Instanz abgewiesen. Die Lehrerin klagte gegen die Ablehnung ihrer Bewerbung als Grundschullehrerin, weil als Begründung das Tragen eines Kopftuches genannt wurde. Die Urteilsbegründung liegt noch nicht vor, aber die Klägerin kann Widerspruch einlegen und zum Landesarbeitsgericht in die 2. Instanz gehen.

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Zur Diskussion im Abgeordnetenhaus zur Einführung eines Landesantidiskriminierungsgesetzes

P R E S S E M I T T E I L U N G
des Migrationsrats Berlin-Brandenburg e.V.

Berlin, 25.11.2015

Diskussion im Abgeordnetenhaus am 26.11.2015 zur Einführung eines Landesantidiskriminierungsgesetzes

Berliner Beratungsstellen fordern umfassenden Diskriminierungsschutz

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Beratung für Frauen* zu asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragen

Am 08.04.16, 29.04.16, 13.05.16, 27.05.16
10:00 – 13:00 Uhr findet Beratung für Frauen* zu asyl- und aufenthaltsrechtlichen Fragen statt.

Eine telefonische Anmeldung in der Geschäftsstelle des Migrationsrats ist erforderlich.Tel.: 030 61658755

Adresse:

Migrationsrat Berlin Brandenburg e.V.,
Oranienstr. 34,

10999 Berlin

Ansprechpartner_innen:
Frau Dima Mahjoub
Frau Anne Tamm
Frau Rebekka Lang

Sprachen:
Arabisch, Französisch, Englisch und Deutsch.

 

Stellungnahme zum diesjährigen lesbisch-schwules Stadtfest

Das Plakat zum diesjährigen Stadtfest hat bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits für kontroverse Diskussionen auf verschiedenen Plattformen gesorgt. Auf dem Plakat sind zwei sich küssende Frauen* zu sehen, von denen eine_einer ein Kopftuch trägt. Der Slogan lautet, wie auch in den vergangenen Jahren „Gleiche Rechte für Ungleiche“ und ist auf Deutsch und Arabisch zu lesen. Die Übersetzung war in einer ersten Version des Plakats spiegelverkehrt und orthographisch falsch, mittlerweile wurde dies korrigiert.

Wir begrüßen den Versuch des Veranstalters (Regenbogenfonds e.V.), mit der Wahl des Motivs einen vielfältigeren und einladenderen Aufruf für das diesjährige Schwul-Lesbische-Stadtfest zu gestalten. Dennoch fragen wir uns, wieso Vereine wie der MRBB, das Projekt MSO Inklusiv, die Initiative intersektionale Pädagogik (i-PÄD), die Lesbenberatung Berlin mit ihrem Projekt LesMigraS, GLADT und Diskriminierungsfreie Szenen für Alle! nicht im Vorfeld angesprochen und mit ins Boot geholt wurden.

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