Freitag, der 21. Juni 2019

Offener Brief zivilgesellschaftlicher Akteure zur Ausschreibung der Werkstatt der Kulturen

Sehr geehrter Herr Kultursenator Dr. Lederer,

über die Ausschreibung der Werkstatt der Kulturen vom 6.6.2019 sind wir zutiefst bestürzt. Wir sind enttäuscht darüber, dass Sie als Kultursenator und Ihre Senatsverwaltung für Kultur und Europa kein Interesse daran haben, die bisherige transkulturelle und dekoloniale Arbeit der Werkstatt der Kulturen zu würdigen und diese stattdessen nun als “Kulturstandort Wissmannstraße 32/ Neukölln” in die Ausschreibung geben.

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In diesem Schritt erkennen wir eine hegemoniale Überheblichkeit, die bestehende Arbeit ignoriert und zivilgesellschaftliche Bemühungen missachtet. Kämen Sie auf die Idee, die Volksbühne auszuschreiben als: “Ausschreibung Kulturstandort Linienstraße 227/Mitte”?

Mit dieser Art von “Kulturpolitik” machen Sie sich mitverantwortlich für die Marginalisierung und Unsichtbarmachung der migrantischen und postmigrantischen Stadtgeschichte!

Sie verschleiern die Signifikanz eines Kulturortes, an dem eine post- und dekoloniale Erinnerungskultur praktiziert worden ist, noch lange bevor Sie mit der aktuellen Koalition, eine postkoloniale Erinnerungskultur auf die Agenda Ihrer Kulturpolitik setzen konnten. Bereits 2003 begann sich die Werkstatt der Kulturen eingehend mit der deutschen Kolonialgeschichte zu beschäftigen und tut dies bis heute.

Durch Ihre Ausschreibung der Werkstatt der Kulturen als „Kulturstandort Wissmannstraße 32/ Neukölln“ behaupten Sie, es handele sich um einen neutralen Ort ohne Vorgeschichte. Für uns ist das ein deutliches Indiz dafür, dass es in Ihrer Senatsverwaltung bislang noch keine ernsthafte Beschäftigung mit der Werkstatt der Kulturen als Kulturstandort gegeben haben kann.

Postkolonialismus oder Dekolonialität sind nur in Verbindung mit Strategien des Empowerments und des Antirassismus zu verstehen: Die Werkstatt der Kulturen stellt ein einzigartiges Modell dar, bei dem marginalisierte und rassistisch markierte Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft einen Raum für Empowerment geboten bekommen. Der Migrationsrat Berlin e.V., einer der größten Dachverbände für Migrant*innenselbstorganisationen wurde in der Werkstatt der Kulturen gegründet.

Der Black History Month wird alljährlich in der Werkstatt der Kulturen ausgerichtet. Seit 2015 werden Refugee-Initiativen Räume zur Selbstorganisation bereitgestellt. Sie wird in aller Regelmäßigkeit gerne als Veranstaltungspartnerin für unzählige Migrant*innenselbstorganisationen angefragt, darunter die Initiative Salam Schalom, Amaro Foro e.V., die Neuen Deutschen Medienmacher e.V., und viele mehr.

Wir fragen den Senat für Kultur und Europa:

  • Welche anderen Berliner Kulturinstitutionen können eine derart langjährige und kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Thema Kolonialgeschichte und kolonialen Kontinuitäten vorweisen?

  • Welche anderen Berliner Kulturinstitutionen stellen Orte des Empowerments und antirassistischer Praxis dar?

  • Welche anderen Berliner Kulturinstitutionen können eine vergleichbare enge Vernetzung mit Akteur*innen unterschiedlichster marginalisierter Communities vorweisen?

Trotz mehrmaligen Bemühungen und Gesprächsangeboten unsererseits bleibt ein Austausch auf Augenhöhe bis heute aus. Stattdessen setzt die Senatsverwaltung das zivilgesellschaftliche Bündnis und die Öffentlichkeit mit dieser Ausschreibung vor vollendete Tatsachen.

Wir fordern daher

  • Aussetzung des Ausschreibungsverfahrens bis ein transparentes, faires und partizipatives Verfahren unter Einbeziehung verschiedener Akteur*innen der Stadt gesichert ist.

  • Bereitstellung von Ressourcen für ein neues Antragsverfahren durch Bildung eines Konzepts, an dem die Expertisen marginalisierter Communities und Expert*innen postkolonialer Erinnerungskultur maßgeblich zum Tragen kommen. Hierbei sollen die zuständigen Community-Vertretungen einbezogen werden, um einen vielstimmigen Dialog zu ermöglichen.

  • Einbeziehung der bisherigen Akteur*innen der Werkstatt der Kulturen, um die vorhandene Expertise in die Weiterentwicklung der Werkstatt der Kulturen einzubinden.

  • Beendigung der Benachteiligung gegenüber anderen etablierten Kulturstätten, die nicht darauf angewiesen sind, ihre Programme durch Drittmittelakquise realisieren zu müssen. Das Beispiel Wekstatt der Kulturen zeigt, dass marginalisierte Kulturarbeit von Drittmittelakquise zwingend abhängig gemacht wird, welche personelle Ressourcen verschlingt, die für gestalterische Arbeit fehlen und die künstlerische Arbeit einschränken.

  • Die Neuaufstellung des Trägervereins in anderer Rechtsform mit klarer Perspektive für eine institutionelle Förderung, statt einer befristete Projektförderung. unabdinglich, nachhaltige rechtliche und institutionelle Strukturen zu gewährleisten.

  • Offenheit der Senatsverwaltung für Kultur und Europa für einen Dialog auf Augenhöhe mit einer diversitätskompetenten, intersektional aufgestellten Expert*innengruppe, die an der konzeptionellen Entwicklung der Werkstatt der Kulturen ernsthaft beteiligt wird.

Wir sind uns außerdem bewusst, dass der Standort der Werkstatt der Kulturen großes wirtschaftliches Potenzial birgt. Die Immobilie Wissmannstraße 32 befindet sich im Herzen Neuköllns, direkt an den Hermannplatz angebunden. Mit Blick auf die aktuellen Verdrängungsprozesse in diesem Kiez fragen wir uns:

  • Warum wird die Werktstatt der Kulturen nur für zwei Jahre ausgeschrieben?

  • Gibt es nachhaltige Pläne für den Erhalt und die Weiterentwicklung einer transkulturellen Kulturinstitution oder zielt die Ausschreibung implizit auf eine Zwischennutzung ab?

  • Was passiert mit der Immobilie Wissmannstraße 32? Wie wird sie verwaltet?

Als diskriminierungskritische zivilgesellschaftliche Akteur*innen haben wir großes Interesse, an der postkolionialen und transkulturellen Arbeit der Stadt sowie an der Zukunft der Werkstatt der Kulturen mitzuwirken. Wir sind bereit, die Senatsverwaltung und andere Institutionen der Stadt mit unserem Wissen und unseren Erfahrungen zu unterstützen. Dafür ist es jedoch unerlässlich, unsere Fragen und Einwände, die nicht zum ersten Mal an die Senatsverwaltung für Kultur und Europa ausgerichtet werden, ernst zu nehmen.

TRANSKULTUR – NICHT OHNE UNS!

Unterzeichner*innen

  1. Fuasi Abdul-Khaliq – Musiker, Komponist

  2. Lino Agbalaka – Migrationsrat Berlin e.V.

  3. Ferda Ataman – Neue Deutsche Organisationen / Neue Deutsche Medienmacher

  4. Prof. Dr. Bilgin Ayata- Universität Basel

  5. Biblap Basu – Reach Out

  6. Dr. Céline Barry – Migrationsrat Berlin e.V.

  7. Dr. Manuela Bauche

  8. Francesco Bettini – Jazz Club Ferrara

  9. Olenka Bordo Benavides – SVK – Selbstverteidigungskurs mit Worten und qellcay – Dekoloniale Pädagogik

  10. Fallon Cabral

  11. Tahir Della – ISD e.V.

  12. Prof. Dr. Andreas Eckert – Humboldt Universität Berlin

  13. Meral El – Neue Deutsche Organisationen

  14. Karim El-Helaifi – Neue Deutsche Organisationen

  15. Prof. Dr. Fatima El-Tayeb – University of California San Diego

  16. Rudine Emrich, Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen

  17. Jarita Freydank – Musikerin

  18. Dr. Noa K. Ha

  19. Lydia Hamann, Künstlerin, Berlin

  20. Nataly Jung-Hwa Han, Vorsitzende des Korea Verbandes

  21. Golschan Ahmad Haschemi-Kulturwissenschaftlerin, Bildungspolitische Referentin, Performerin

  22. Hieu Hoang – freier Theaterschaffender

  23. Suy Lan Hopmann – Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt

  24. Nuria Höyng, Tänzerin

  25. Josefine Jochum, Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen

  26. Anetta Kahane – Amadeu Antonio Stiftung

  27. Nina Khan, Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen

  28. Christian Kopp – Berlin Postkolonial e.V.

  29. Jeff Klein – Migrationsrat Berlin e.V.

  30. Prof. Dr. Spyros Marchetos – Universität Thessaloniki

  31. Mekonnen Mesghena

  32. Federico Mutti – Bologna Jazz Festival

  33. Dr. Andrés Nader

  34. Nadja Ofuatey-Alazard

  35. Peggy Piesche – Migrationsrat Berlin e.V. und ADEFRA e.V.

  36. Ivan Pivotti – Sevilla Swing! Festival

  37. Sylwia Barbara Plonka, Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen

  38. Iris Rajanayagam – Migrationsrat Berlin e.V. und Xartsplitta e.V.

  39. Cornelia Renz, Künstlerin, ehemalige Vorstandssprecherin bbk berlin

  40. Prof. Michael Rothberg, University of California, Los Angeles

  41. Tucké Royale

  42. Tanasgol Sabbagh – freie Autorin, Lyrikerin

  43. Professor Mahua Sarkar – Binghamton University und Re:work, Humboldt Universität

  44. Hyo Jin Shin, Musikerin von Ensemble ~su und Doodulsori und Projektmanagerin bei A-Pro Just Classics! GmbH

  45. Prof. Elke Siegel, Cornell University, Ithaca, NY

  46. Temye Tesfu – freier Autor, Sprechlyriker

  47. Sung Tieu – freischaffende Künstlerin

  48. Trang Tran Thu – Migrationsrat Berlin e.V. und Berlin Asian Film Network

  49. Prof. Dr. Kofi Yakpo- University of Hong Kong

  50. Nuran Yiğit, stellvertretende Vorsitzende des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen

  51. Koray Yılmaz-Günay, Verleger

  52. Eric Vaughn – Musiker, Kurator

  53. Alaa Zouiten – Musiker, Komponist

  54. Edwin F. Greve, Mitglied des Landesbeirats für Integrations- und Migrationsfragen

  55. Anne-Gela Oppermann, Vorstand von Eine Welt der Vielfalt e. V.

  56. Marcel Sama Kann, Choreograph*in

  57. Mehdi Moinzadeh, Vorstand von Little Black Fish Collective e.V.

  58. Katinka Kraft und Florian Köhler, Shut Up and Sign_Speak

  59. Manjiri Palicha

  60. Dome Ravina Olivo, Projektreferent*in beim Jugendnetzwerk Lambda BB e.V

  61. Saboura Naqshband, Wiss. Mitarbeiter*in, Deutsches Zentrum für Intergrations- und Migrationsforschung (DeZIM), und Vorstandsmitglied Intersektionales Mädchen- und Gesundheitszentrum IFGMZ Holla e.V.

  62. Florian Fischer, Museumsplanung und – pädagogik, Freiberuflich

  63. Lea Schneider, Autorin, Übersetzerin

  64. Wayra Schübel, freie Publizistin

  65. Annette Kübler, Fortbildnerin, anti-bias-netz

  66. Rena Onat, Kunst- und Medienwissenschaftlerin

  67. Mutiara Berthold, Kulturwissenschaftlerin

  68. Erik Salas

  69. Ulrike Düregger, Total Plural e.V.

  70. Rolando Salas Cabrera – poeta, escritor. (Dichter. Schrifteller.) España.

  71. Canan Turan, Filmwissenschaftlerin und Regisseurin

  72. Prof. Dr. Romi Domkowsky, Theater Oberhausen

  73. Natascha Williams, freie Grafikerin

  74. Gina Rischewski

  75. Lilli Tischer

  76. Herr Ernest Allan Hausmann/ Schauspieler

  77. Judith Ellfeldt, Hope Foundation e. V.

  78. Toni Dittel, Lesbenberatung Berlin

  79. Jennifer Petzen, Wissenschaftlerin

  80. Tuğba Tanyılmaz, Initiative intersektionale Pädagogik.

  81. Saraya Gomis, Antidiskriminierungsbeauftragte für Schulen Berlin

  82. Mara Nombamba, Each One Teach One e. V.

  83. Esther Fofana, Ethnologin & Sozialarbeiterin

  84. Emmanuel Yeboah, Lehrer

  85. Jay Keim, Trainer*in für Diskriminierungssensibilität

  86. Özlem Öğütcü, Religionswissenschaftlerin, Referentin Berliner Forum der Religionen

  87. Moses Williams

  88. Monique Fahrig

  89. Ivo Passler, Kulturanthropologe & Schulsozialpädagoge, Human Rights International e.V. (Südtirol/Italien)

  90. Josefine Yeboah, Sozialarbeiterin

  91. Howard Rechavia Taylor, Doktorand, Columbia University, NY

  92. Prof. Dr. Zülfukar Çetin, Evangelische Hochschule Berlin

  93. Charles Graf, Schulsozialarbeit

  94. Ford Kelly, LesMigraS

  95. Gülây Akın – LesMigraS

  96. Melanie F., Theaterpädagogin, Kulturwissenschaftlerin

  97. Isabelle Kane

  98. Sarah Buhl

  99. Niloufar Tajeri, Architektin

  100. Ronja Sommerfeld, Afrika Medien Zentrum

  101. Mirjam Elomda

  102. ISD Thüringen

  103. Filis Demirova

  104. Natasha Vergilio, freelancer artist

  105. Emanuele Valariano, Curator of Education

  106. Steffi Luthardt

  107. Julia Marth, Black Mountain Switzerland

  108. Michael Roettger – Instrumente der Welt Kulturprojekten

  109. Daniel Gerzenberg, Liedbegleiter und Lyriker

  110. Samy Wenz, Genderpanks

  111. P Hare

  112. Cynthia Amosse

  113. Lorel Lichteblau, Künstlerbetreuung

  114. Antonia Mula

  115. Mareike Palmeira, Modern Art Film Archiv

  116. Britta Orlowski

  117. Simon Grünwald

  118. Helga Seyb, ReachOut – Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus und Rassismus

  119. Lorel Lichteblau, Künstlerbetreuung

  120. Jana Maria Knoop

  121. Merle Heinrich, Sozialwissenschaftlerin, Projektmanagerin und Dozentin

  122. Dagmar Bedbur, Regisseurin

  123. Olga Gerstenberger

  124. Viviann Incoronato – Ethnologin, Sozialwissenschaftlerin, Tänzerin

  125. Christopher Gertges – Musiklehrer, Komponist.

  126. Lionel Haas, Musiker, Komponist, Arrangeur

  127. Natasha Coke, Iridium Arts

  128. Frau Mahide Lein, AHOI-kultur.de

  129. Frank Wilde – Kostümbildner

  130. Frank Wilde, Kostümbildner

  131. Christoph Titz, Trompeter, Komponist

  132. Sabine Mueller

  133. Miroslav Grosser, Musiker und Obertonsänger

  134. Dr. Daniel Tödt, Humboldt-Universität zu Berlin

  135. Andreas Brunn, Musiker, Komponist, Pädagoge

  136. Amelia Massetti – President Artemisia e.V.

  137. Frau Amelia Massetti

  138. Katrin Wilke, freie Journalistin, Berlin

  139. Mansour Yacoub

  140. Antiquar, Musiksammler

  141. Wolfgang Ikert

  142. Mansour Yacoub, Künstleragent, Marketingmanager, berlin-booklet.com

  143. Caroline Schenck, Fotografin

  144. Willie Pollock, Musician

  145. Ingelin Knüpfer

  146. Stefanie Marcus – Traumton Records

  147. Cornelia Tiez – Help4people in Berlin e.V.

  148. Tania Hensen – Musikerin, Pädagogin, ehemaliges Vorstandsmitglied Sankofa e.V.

  149. Jonathan Kinsler, Sänger, Schauspieler, Gesangslehrer

  150. Judy Trinks, Lehrerin

  151. Jonathan Kinsler, Sänger, Schauspieler

  152. Till Kraeusel – Künstler, Musiker

  153. Mic Oala

  154. Black Lives Matter Berlin

  155. Natalie Greffel – Musikerin, Komponistin

  156. Katharina Neumann

  157. Katharina Franck – Sängerin, Songwriter

  158. Viktoria Lasaroff, Sängerin und Gesangspädagogin

  159. Gesine Kallert

  160. Sandra Schmidt, Lehrerin

  161. Gün Tank

  162. Uwe Zielke-Steffen, Lehrer, Künstler

  163. Katya Tasheva, Musikerin

  164. Antje Grothe, Produzentin

  165. Dominique Haensell

  166. Olenka Bordo Benavides, Sozialwissenschaftlerin und Pädagogin

  167. SVK – Selbstverteidigungskurs mit Worten, Mädchen- und Frauenkollektiv

  168. Esther Fofana

  169. Teresa Cosci, Buchhändlerin – Buchhandlung KulturRaum, Librería Espacio Cultural andenbuch

  170. Daniel Richter

  171. Rosa Amu

  172. Mariella Kipulu, Event Manager, Promoter, Project Manager

  173. Sohrab Yazdanmehr, Schwulenberatung Berlin

  174. Prof. Dr. Susan Kamel, HTW Berlin

  175. Dr. David Magnus, Justus-Liebig-Universität Gießen

  176. Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin

  177. Prof. Dr. Iman Attia, Alice Salomon Hochschule Berlin

  178. Prof. Dr. Sabine Broeck, Universität Bremen

  179. Zoe Trimbur, Bildungsberaterin

  180. Iris Wehner, Musikerin, Musikschulbetreiberin

  181. Ozan Zakariya Keskinkilic, Alice-Salomon-Hochschule Berlin

  182. Janina Hahne

  183. Sebastian Fleary, Bildungswerkstatt Migration & Gesellschaft

  184. Stefan Höppe, Kulturmanager

  185. Chris Schulz, Fotomacher

  186. Freelance Musician, Trumpet Player…..

  187. tal iungman, Leona Games GmbH

  188. Margot Schmitt, Künstlerin

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