15. März 2021

Berlin braucht Antirassismusbeauftragte an den Hochschulen!

Das Berliner Hochschulgesetz soll überarbeitet werden: So sieht es der Koalitionsvertrag vor. Jetzt werden diese Pläne konkret. Die Senatskanzlei arbeitet an einem Entwurf, der noch in diesem Jahr im Abgeordnetenhaus abgestimmt werden soll. Wir fordern die Senatskanzlei auf: Beziehen Sie Vertreter_innen der rassismusbetroffenen Zivilgesellschaft mit in den Prozess ein. Der Zeitpunkt, Strukturen für antirassistische Arbeit an Berliner Hochschulen einzurichten, ist jetzt! Denn Rassismus und Diskriminierung an Hochschulen sind ein Problem mit besonderer gesamtgesellschaftlicher Auswikung.  Weiterlesen …

8. März 2021

Außerdem: 100 Zitate zum 8. März

100 Statements zum Frauen* Kampftag

Statement from Women in Exile

Bethi

We from Women in Exile and Friends, a group of refugee women* and women* without refugee background, will be celebrating their tremendous effort, made by women* around the world. Whose every day struggles and fights helps to build a better future for all humanity and our planet. We will raise our voices against matters affecting women* to eliminate discrimination, racism and sexism. Not focuson our differences but focus in our strength in being different. Our differences are a power we should use to gain liberation for all! Weiterlesen …

„Ein Tag in Romani Chajis Leben“

Noch immer existiert gesamtgesellschaftlich wenig Wissen und Aufmerksamkeit für die verschiedenen Lebensrealitäten von Sinti:zze und Rom:nja – viele Klischees treffen insbesondere Frauen. Dem möchte der feministische Verein RomaniPhen e.V. entgegenwirken. In dem Film „Ein Tag in Romani Chajis Leben“, haben die Mädchen aus der Mädchengruppe „RomaniChaji“, die sich im Jahr 2018 gegründet hat, ihre alltäglichen Diskriminierungserfahrungen gesammelt und künstlerisch verarbeitet. Weiterlesen …

Neutralität als Berufsverbot

Iris Rajanayagam

Das Bündnis #GegenBerufsverbot hat sich 2017 aus verschiedensten Organisationen und Einzelpersonen, die sich antirassistisch und antisexistisch engagieren, zusammengeschlossen. Ziel ist es, sich gemeinsam und community-übergreifend für die Abschaffung jeglicher diskriminierender Berufsverbote in Deutschland einzusetzen. Der Migrationsrat ist seit der Gründung ein aktiver Teil des Bündnisses.Der Auslöser für die Gründung des Bündnisses war zunächst das Gesetz zu Artikel 29 der Verfassung von Berlin vom 27. Januar 2005, auch „Neutralitätsgesetz“ genannt. Dies existiert seit 2005 und verbietet Menschen, die aus ihrem Glauben heraus sichtbare religiöse Kleidung tragen, den Zugang zu gewissen Berufen im öffentlichen Dienst, wie zum Beispiel bei der Polizei, in der Justiz und im Lehramt staatlicher Schulen. Das Gesetz ist zwar auf den ersten Blick tatsächlich „neutral“ formuliert; de facto stellt es jedoch ein Berufsverbot für muslimische Frauen* mit Kopftuch dar. Weiterlesen …

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