Sê Sahabat ist ein queer-migrantisches Künstler*innenkollektiv. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die künstlerische Auseinandersetzung mit migrantischen, queeren
Lebensrealitäten, insbesondere mit Erfahrungen zum Thema Familie, jenseits gesellschaftlich normierter Vorstellungen. Aus einer nicht-weißen, trans, nicht-binären und queeren Perspektive hinterfragt das Kollektiv dominante Narrative von Zugehörigkeit, Identität und Gemeinschaft.
In einem aktuellen Film- und Fotoprojekt machen sie marginalisierte Lebensrealitäten sichtbar, die häufig übersehen oder bewusst verdrängt werden.
Es setzt sich aktiv mit intersektionaler Diskriminierung auseinander und stärkt Netzwerke jenseits weißer Strukturen. Durch ihre künstlerische Praxis erweitert Sê Sahabat bestehende queere Archive und schafft Räume für marginalisierte Perspektiven, kollektive Sichtbarkeit, Reflexion und Begegnung.