8. Juni 2020

“Break Room” – Teilprojekt

Basierend auf einem Bild von Marie Minkov (@mmariemkv).

Ziel des Projekts Break Room ist es queere Schwarze Jugendliche, Indigene Jugendliche und Jugendliche of Color in ihrem Schreibprozessen zu unterstützen. Es geht darum sich eine Pause zu nehmen von den alltäglichen Aushandlungsprozessen um Diskriminierung und Texte zu schreiben, die erstmals nur für sich selbst sind. Es geht aber auch darum mit stereotypen Darstellungen und Klischees von queeren BIPoCs (bedeutet: Black, Indigenous, Person of Color) zu brechen, sich der Bewertung eines weißen Urteils zu entziehen und über Kreatives Schreiben differenzierte Bilder von queeren BIPoC zu erzählen. Hierfür hinterfragen wir unsere eigenen Wahrnehmungs- und Lesegewohnheiten, suchen uns Inspiration und Motivation in anderen literarischen Arbeiten. Übers Schreiben können wir uns zum Subjekt machen. Wir können uns Handlungsfähigkeit und Utopien erschreiben, Erfahrungen verarbeiten und neu erzählen und dies als kollektive Erfahrungen verstehen. Deshalb verstehen wir Kreatives Schreiben und die Auseinandersetzung mit diesen Texten als einen empowernden Prozess.

Da wir beide – Simoné und Arpana, die Initiator_innen des Projektes – nur begrenzte Perspektiven mitbringen, finden wir es wichtig, das Projekt stetig auszubauen, sodass wir noch weitere Schwerpunkte in den Schreibworkshops setzen und noch mehr Schreibende mit einbeziehen können. Intersektionalität bedeutet deshalb für unserer Projekt und unsere Initiative einen Prozess einzugehen, der nicht enden wird.

Die Instagram Accounts der Projektorganisator_innen sind @desde.s.mona (Simoné Goldschmidt-Lechner) und @a_aischa (Arpana Aischa Berndt), Break Room hat aber auch einen eigenen Account: @breakroom2020.

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